1. Tor, Privoxy und Vidalia installieren
Für Mac OSX 10.3 und 10.4 stellt die Electronic Frontier Foundation hier ein Disk Image zur Verfügung. Die Signaturprüfung erledigt Gpg Tools. Mit einem Doppelklick aktiviert man das Disk-Image. Ein weiterer Doppelklick auf das Installationspaket vidalia-bundle-0.1.2.14-0.0.11-tiger.mpkg startet die Installation.
2. Tor starten
Nach der Installation liegt im Ordner "Programme" Vidalia, die grafische Steuerungsoberfläche für Tor und Privoxy. Über die Farbe des Dockicons zeigt Vidalia an, ob Tor läuft.
3. Applikationen konfigurieren
Die Konfiguration für Firefox ist auf dem Mac nicht anders unter Linux, daher spare ich mir mal, die hier zu wiederholen. Safari richtet sich nach den Netzwerk-Einstellungen, die man in den Systemeinstellungen findet. Unter Systemeinstellungen -> Netzwerk wählt man die Netzwerkschnittstelle, über die ins Internet verbunden wird aus und klickt auf Konfigurieren. Es bietet sich an, eine neue Umgebung dafür anzulegen, um bei Bedarf schnell umschalten zu können.Unter Proxies aktiviert man FTP, HTTP und HTTPS Proxy und trägt bei allen 127.0.0.1 als Serveradresse und 8118 als Port ein.
4. Funktionstest
Wenn alle Einstellungen gemacht sind und sich im Browser Webseiten aufrufen lassen sollte alles funktionieren. Um sicher zu gehen kann man sich hier anzeigen lassen, ob Tor funktioniert.
Gegen die Datensammelei von Staaten, Unternehmen und Anderen kann man zumindest in einigen Bereichen Etwas tun. Wenn man sich im Internet bewegt ist man nicht anonym, das sollte mittlerweile Jeder begriffen haben. Trotzdem gibt es Dinge, die man gerne anonymisiert erledigen möchte. Etliche Länder blocken Zugriffe auf bestimmte Internetseiten, mit einer Anonymisierung kann man auf diese Seiten zugreifen.
Eines der vertrauenswürdigsten Angebote ist das Onion-Router-Protokoll der Electronic Frontier Foundation. Ähnlich wie P2P-Netze setzt die EFF auf die Beteiligung der Nutzer, jeder Teilnehmer kann als Client, als Server oder als Beides agieren. Auch mit einem einfachen DSL-Anschluß hilft ein selbst eingerichteter Server, die Gesamtbandbreite und die Anonymität des Netzwerks zu verbessern.
Damit niemand sagen kann, er hätte von nichts gewußt, schreibe ich mal auf, wie man Tor unter Linux zum Laufen bringt.
