Entries tagged as fernsehen
Friday, April 25. 2008
Diese kleinen Alltagsnickeligkeiten
- Wenn der Requisiteur des durchaus spannenden Films nicht nur eine im Film ziemlich häufig zu hörende Türklingel ausgewählt hat, die genau so klingt, wie die eigene, und der Hund auf jedes Klingeln im Film mit Knurren, Bellen und fragendem Blick zur Tür versucht herauszufinden, warum der Besuch denn nicht hereinkommt, sondern auch noch eine Menge Hundegebell und Winseln alle paar Minuten den Hund dazu bringt, seine Lautäußerungen von der Tür weg dem Fernseher zuzuwenden und noch ein bißchen aufgeregter zu sein.
Monday, December 17. 2007
Ecken und Kanten
De Düwwel schiet jümmers uppn grötsten Dutt. Deshalb kommen die Anfragen auch immer gleichzeitig. Und selbstverständlich gibt es jederzeit eine Stelle, an der Murphy zuschlagen kann.
- Der Datenexport für die Webshop-Anbindung liefert erwartungsgemäß eine Fehlermeldung. Leider aber nicht die Erwartete. Stattdessen gibt es eine so allgemein gehaltene Formulierung, daß der Fehler im Prinzip auch an der aktuellen Mondphase liegen könnte.
- Die Capture-Karten für die Videosysteme sind nicht lieferbar. Ziemlich blöd, wenn man gleich am Anfang drei Kunden vertrösten muß.
- Die 120 km Wegstrecke, die ich jeweils für die Arbeitskraft-gegen-Geld-Sitzungen zurücklege, hat (mal wieder) das Radlager vorne rechts umgebracht. Saublöde Krankheit meines 4-Zylinders. Dieses Lager lasse ich jetzt zum dritten Mal innerhalb von 120.000 km tauschen.
- Auch blöd, wenn der seit einem Monat hier stehende Rechner des Cousins, der das Radlager wechseln soll, seit einem Monat als reparaturbedürftig hier steht und spätestens übermorgen eigentlich wirklich dringend gebraucht wird. Zur Entschuldigung: Das wußte mein Cousin seit ca. drei Wochen, er ist nur nicht dazu gekommen, es mir zu sagen.
- Betriebliche Notwendigkeit veranlasst die Dienstplanschreiber der Arbeitskraft-gegen-Geld-Auftraggeber derzeit, den Dienstplan mit vielen, lustigen Bleistiftmarkierungen zu versehen. Ratet mal, wer beim Zellulose-Graphit-Lotto ein gerüttelt Maß Nachtschichten gewonnen hat?
- Anstrengend, wenn der seit zwei Tagen immer wieder kurzfristig avisierte Termin mit dem Kerl den Zeitplan alle zwei Stunden in Frage stellt.
- Dazu versteckt sich auch noch mein Vorrat Wäremleitpaste. So werden die kleinen Brüder nie fertig.
- Und irgendwer hat draußen die Heizung abgestellt. Könnte die Evolution bitte Hunden so ein Gen verabreichen, daß die ab 5 Grad Celsius abwärts nicht mehr raus müssen?
- Dazu kommt dann noch, neben dem hohen Spritpreis, auch der ruinös hohe Straßenpreis von Gehirnkraut. Sieht fast so aus, als hinge das irgendwie mit dem Ölpreis zusammen.
Saturday, September 22. 2007
Pingback in eigener Sache
Friday, August 31. 2007
Sensible Carnivoren
Mittlerweile fünf Mal umgeschnitten, trotzem in der entschärften Fassung: Gammelfleisch. Schon den ganzen Nachmittag durfte ich mich mit dem Thema auseinandersetzen. Anscheinend gibt es aber außer mir hier niemanden, der zwischen einem Behälter voll Gedärm und Schlachtabfällen und einem mit verfaulten Fleisch unterscheiden kann. Der Haufen Gescheide ist dem CvD zu eklig, der Redakteur mag´s nicht glauben, das beim Schlachten nun mal solche Sachen übrig bleiben. Also wird diese eine Einstellung ein ums andere Mal herausgeschnitten. Als mit Landwirtschaft aufgewachsener Mensch wäre ich da zu abgebrüht, dem Normalzuschauer kann man das nicht zumuten meint der CvD. Der Redakteur bedankt sich im Hinausgehen noch für die Erkenntnis "das in Echt das Alles noch viel ekliger ist".
Ich glaube, wenn ich das nächste Mal einen schlachtfrischen Pansen für meinen Hund bekomme mache ich von der Zubereitung ein Video für den Kollegenkreis.
Monday, June 25. 2007
Digital ist besser, oder?
Ein oberflächlicher und schrecklich ungenauer Test ergab, das die Box sich im Betrieb ungefähr 8 MBit konstanten Datenstrom gönnt, das reicht für einen MPEG2 Stream inklusive AC3 oder DTS bei DVD-üblicher Qualität. Das Bild entsprach in etwa dem, was auch über DVB-S zu sehen ist. In unregelmäßigen Abständen verlor das Bild jedoch die Farbe und war dann mit einem Interferenzmuster überzogen, ungefähr so, wie ein NTSC-Bild auf einem PAL-TV aussieht. Grob geschätzt unterschlug der Empfänger die Hälfte der Zeit alles Bunte und zeigte ein nostalgisch-schwarz/weißes Bild. Im Übergang zwischen den Zuständen kam es immer wieder zu grün und rot eingefärbtem Geflacker, anscheinend waren einzelne Bilder vollfarbig eingefärbt. Neben dem nervenden Stroboskop-Effekt ist das für Epilepsie-Gefährdete wohl keine schöne Sache.
Um mal nachzuschauen, ob die Box dazu ein paar Einstellungen hat (TV-Format, Datenrate,...) machte ich mich auf ins Menü. Lange Jahre mußte ich warten, aber gestern war es dann soweit. Ich habe das erste Heimelektronik-Gerät gefunden, das ich nicht auf Anhieb bedienen konnte. Die Box reagiert unglaublich träge auf Fernbedienungseingaben die nicht Lautstärke- oder Kanaländerung betreffen. Der EPG erscheint nach ungefähr fünf Sekunden. Wer jetzt glaubt, mit den Pfeiltasten der Fernbedienung im EPG blättern zu können: Falsch gedacht. Drei Tastendrücke und geschätzte 20 Sekunden später fand ich mich in der Detailansicht der aktuell laufenden Sendung, aber den Weg dorthin habe ich hinterher nicht mehr nachvollziehen können.
Der EPG selbst (zumindest der Teil, den ich gesehen habe) entspricht dem über DVB-S. Leider macht die zu kleine Schrift, die in allen Menüseiten verwandt wird, das Lesen anstrengend. Ich hätte gerne weitere Möglichkeiten, die das Gerät sicher bietet, ausprobiert. Die Benutzerführung und mangelnde Zeit machten das aber unmöglich.
Der anscheinend einzige Vorteil, den IPTV bietet, ist der Zugriff auf Video-on-Demand-Angebote, die natürlich direkt über die Fernbedienung aufgerufen werden können. Allerdings bin ich mangels durchdachter Bedienmöglichkeiten nicht mal soweit gekommen, mir eine Übersicht über das Angebot zeigen zu lassen. Nur den aktuell als Top-Titel beworbenen Film hätte ich bestellen können. Wenn der symptomatisch für den Rest des Angebots steht würden die von mir wohl nie die 2,99 € für den Abruf bekommen.
Ich hatte leider keine Gelegenheit, den Netzverkehr der Box zu analysieren, kann also nicht sagen, was an Daten zurück an den Anbieter geht. Allein wegen der dauerhaften Netzverbindung und den Möglichkeiten benutzerbezogene Daten zu erheben schließt sich für mich ein IPTV-Angebot völlig aus. Hinzu kommt die in diesem Fall unbedienbare, schrecklich langsame Set-top-Box und die Übertragungsfehler. Warten wir mal ab, was sich da noch so tut.




