Den rund 6000 Beschäftigten der Technikzentren wurde bei dieser
Gelegenheit auch offenbart, dass sie künftig länger arbeiten müssen und
weniger verdienen. Sie erwartet eine Wochenarbeitszeit von 38 Stunden
und ein "moderater Gehaltsverzicht" [...] Die Deutsche Telekom AG, die in den ersten sechs Monaten 2008 ein
Betriebsergebnis von 4,166 Milliarden Euro und einen Überschuss von
1,607 Milliarden Euro (plus 22,2 Prozent gegenüber dem
Vorjahreszeitraum) erwirtschaftete,
begründet die Überführung der Technikbereiche von T-Home in die
Deutsche Telekom Netzproduktion GmbH mit einem "anhaltend starken
Wettbewerb und dem damit einhergehenden Preisdruck".(heise newsticker)
Wenn ich mal die 1,607 Milliarden Überschuß durch die 6.000 Geknechteten teile erhalte ich 267.833,33 Euro pro Kopf. Das ist natürlich eine völlig unsinnige Rechnung. Die beiden Zahlen haben nichts miteinander zu tun. Aber mal ganz ehrlich: Die Einsparungen bei den 6.000 Stellen sind doch Ackermannsche Peanuts, oder?
Betriebswirtschaftlich kann die erzielbare Summe gegenüber anderen Maßnahmen also kein Grund sein. Aber weitere 6.000 Arbeitnehmer per Dekret in ihre Schranken zu weisen ist ein weiterer Schritt in Richtung furchtsamer, willfähriger Sklaven.