Thursday, February 28. 2008
Real world privacy #3
Saturday, February 16. 2008
Real world privacy #2
Friday, February 15. 2008
Real world privacy #1
Monday, December 10. 2007
Immer mal wieder locales und charsets
Ein ständiges Ärgernis für Menschen, die sich mit Systemintegration oder Programmierung auseinandersetzen, sind Zeichensatztabellen und landesspezifische Einstellungen. Daher erscheinen die automatisierten del.icio.us-Einträge hier auch immer mal wieder mit zerstückelten Umlauten. Die muß ich immer nachträglich von Hand korrigieren, da supersized.org mir keine Möglichkeit bietet, in die xmlrpc-Schnittstelle einzugreifen.
Falls also irgendwo mal merkwürdiger Buchstabensalat in einem Beitrag auftaucht: Bescheid sagen. Hab ich dann wohl übersehen.
Tuesday, July 17. 2007
Ein bißchen Privatsphäre für jeden - Prepaid-SIM-Karten
So oder ähnlich wird irgendwann die Diskussion abgewürgt. "Die da oben" machen ja sowieso, was sie wollen, da kann man gar nichts dagegen tun. Abwarten und das Beste draus machen. Hinterher sagen, man hätte nichts gewußt. Befehlsnotstand, man kennt das.
Was kann man also gegen die überall drohende und fast überall schon existierende Überwachung und Datensammelei tun?
Der erste Schritt ist Datenvermeidung. Es geht niemanden etwas an, wo und wie ich wohne, wie meine Telefonnummer lautet oder wann ich wohl am Besten erreichbar wäre. Hier in der Nähe gibt es eine Filiale eines bundesweit agierenden Möbelhauses. Bei Reklamationen wird man vom Personal grundsätzlich nach Adresse und Telefonnummer gefragt, selbst dann, wenn die reklamierte Ware direkt getauscht wird. Warum will dieses Unternehmen wohl diese Daten? Was passiert, wenn ein Kunde diese Daten nicht geben will?
Manchmal geht es nicht ohne persönliche Daten. Manchmal ist es dann sogar notwendig, tatsächlich die reellen, eigenen Daten anzugeben. Wer einen Mobilfunkvertrag will, dem bleibt kaum eine Wahl. Mobiltelefone sind allerdings auch eine Datenquelle par excellence. Schon die Wahl des Tarifs und des Telefonmodells geben Hinweise auf die Zielperson. Im laufenden Betrieb liefert das Telefon dann
- Bewegungsdaten, oft bis auf wenige Meter genau1,2
- Nutzungsdaten, sekundengenau
- verknüpfte Personen über die Verbindungsdaten
- bei Bedarf Live-Ton, unbemerkt vom Benutzer3
Das Prinzip "Prepaid" kommt, außer in diesem Moment, ganz ohne persönliche Daten aus. Allerdings dürfte es keine allzu schwere Aufgabe sein, im Bekanntenkreis jemanden zu finden, der beim gewünschten Anbieter bereits Kunde ist. Dessen Daten sind also bereits vorhanden. Was spricht also dagegen, die Freischaltung der Karte über diese Person abzuwickeln? Der Datenspender profitiert letztendlich auch von der Verrauschung seiner Beweguns- und Nutzungsprofile. Das Guthaben der Karte sollte man allerdings nur mit Bargeld aufladen, schon eine einzige Buchung per EC- oder Kreditkarte macht die Verschleierung hinfällig.
Gegen Verbindungs-, Nutzungs- und Bewegungsdaten kann man nichts ausrichten. Um das Telefon benutzen zu können muß es angemeldet sein. Also gilt es, diese Daten zu minimieren. Das erfordert ein wenig Selbstdisziplin. Muß das Telefon 24 Stunden täglich eingeschaltet sein? Ist die Erreichbarkeit so wichtig, um das Gerät ständig bei sich zu tragen? Öfter mal abschalten hilft, Spuren zu vermeiden. Dabei sollte man aber daran denken, den Akku zu entfernen.
Quellen:
Wednesday, July 11. 2007
Ein bißchen Privatsphäre für jeden - Tor unter Mac OSX installieren
1. Tor, Privoxy und Vidalia installieren
Für Mac OSX 10.3 und 10.4 stellt die Electronic Frontier Foundation hier ein Disk Image zur Verfügung. Die Signaturprüfung erledigt Gpg Tools. Mit einem Doppelklick aktiviert man das Disk-Image. Ein weiterer Doppelklick auf das Installationspaket vidalia-bundle-0.1.2.14-0.0.11-tiger.mpkg startet die Installation.
2. Tor starten
Nach der Installation liegt im Ordner "Programme" Vidalia, die grafische Steuerungsoberfläche für Tor und Privoxy. Über die Farbe des Dockicons zeigt Vidalia an, ob Tor läuft.
3. Applikationen konfigurieren
Die Konfiguration für Firefox ist auf dem Mac nicht anders unter Linux, daher spare ich mir mal, die hier zu wiederholen. Safari richtet sich nach den Netzwerk-Einstellungen, die man in den Systemeinstellungen findet. Unter Systemeinstellungen -> Netzwerk wählt man die Netzwerkschnittstelle, über die ins Internet verbunden wird aus und klickt auf Konfigurieren. Es bietet sich an, eine neue Umgebung dafür anzulegen, um bei Bedarf schnell umschalten zu können.Unter Proxies aktiviert man FTP, HTTP und HTTPS Proxy und trägt bei allen 127.0.0.1 als Serveradresse und 8118 als Port ein.
4. Funktionstest
Wenn alle Einstellungen gemacht sind und sich im Browser Webseiten aufrufen lassen sollte alles funktionieren. Um sicher zu gehen kann man sich hier anzeigen lassen, ob Tor funktioniert.
Ein bißchen Privatsphäre für jeden - E-Mail-Adressen zum Wegwerfen
Es gibt E-Mail-Adressen, die möchte man am liebsten lebenslang behalten. Oder zumindest ein paar Jahre, was in Netzzeit gemessen sogar länger ist. Das Problem: Egal, wie sehr man aufpasst, irgendwann quillt die Mailbox vor Spam über. Für jede Registrierung, die eine Adresse vorraussetzt, eine neue anzulegen ist übertrieben und irgendwann nicht mehr praktikabel. Zumal man bei vielen Anbietern zusätzliche Daten angeben muß, die man manchmal gerne vermeiden möchte.
Wenn zehn Minuten reichen, um eine Bestätigungsmail zu beantworten hilft 10 Minute Mail weiter, hier bekommt man eine nur zehn Minuten gültige Adresse, die ankommenden Mails kann man sich auf der Webseite ansehen. Eigene Daten muß man dafür keine angeben, wer Spuren im Server-Log des Anbieters vermeiden will sollte zusätzlich noch Tor oder einen ähnlichen Anonymisierungs-Proxy verwenden.
Saturday, July 7. 2007
Favicon bei supersized.org einbinden
Auf supersized.org ein Favicon (das kleine Dingens, was manche Webseiten in der Adreßzeile, dem Tab-/Fenstertitel und den Lesezeichen vor dem Titel haben) in das eigene Blog einfügen ist ganz einfach. Nachdem man ein passendes Icon (siehe hier) über Mediendaten hinzufügen hochgeladen hat fügt man ein neues HTML-Nugget (HTML für den Head-Bereich unter Event-Plugins) hinzu und gibt im Quelltext die Zeilen
<link rel="icon" href="http://BlogAdresse.supersized.org/uploads/Dateiname"
type="image/x-icon"/>
<link rel="shortcut icon" href="http://BlogAdresse.supersized.org/uploads/Dateiname"
type="image/x-icon" />
ein.
Friday, July 6. 2007
Ein bißchen Privatsphäre für jeden - Tor unter Linux nutzen
Gegen die Datensammelei von Staaten, Unternehmen und Anderen kann man zumindest in einigen Bereichen Etwas tun. Wenn man sich im Internet bewegt ist man nicht anonym, das sollte mittlerweile Jeder begriffen haben. Trotzdem gibt es Dinge, die man gerne anonymisiert erledigen möchte. Etliche Länder blocken Zugriffe auf bestimmte Internetseiten, mit einer Anonymisierung kann man auf diese Seiten zugreifen.
Eines der vertrauenswürdigsten Angebote ist das Onion-Router-Protokoll der Electronic Frontier Foundation. Ähnlich wie P2P-Netze setzt die EFF auf die Beteiligung der Nutzer, jeder Teilnehmer kann als Client, als Server oder als Beides agieren. Auch mit einem einfachen DSL-Anschluß hilft ein selbst eingerichteter Server, die Gesamtbandbreite und die Anonymität des Netzwerks zu verbessern.
Damit niemand sagen kann, er hätte von nichts gewußt, schreibe ich mal auf, wie man Tor unter Linux zum Laufen bringt.Read More




