Tuesday, July 10. 2007
Kopfschüttelmucke: nocreeps - Time to differ
Schwächster Song des Albums ist R.I.P., der Stimmensatz in den Strophen ist etwas unglücklich und die Keys sind eher banal, einen eindeutigen Favoriten habe ich noch nicht.
Time to differ ist guter, nach vorne gehender Metal und bekommt meine Empfehlung.
Anspieltipps:
Fallen Star
Makin´ the world
Suicide man
Tuesday, July 3. 2007
Produktempfehlung
Woran liegt´s?
Alteisen aufpoliert
Seit einiger Zeit liegt bei mir ein Laptop herum. Ein Compaq Armada 4200T, ausgestattet mit einem 233 MHz Pentium MMX, 48 MB RAM und einer 1 GB Festplatte. Er hat ein Diskettenlaufwerk und 2 PCMCIA-Slots, serielle und parallele Schnittstellen (jeweils eine), einen VGA- und einen FBAS-Ausgang. Auf dem 12"-TFT kann er 800x600 Bildpunkte darstellen. Netzwerkschnittstellen gibt´s nur per PC-Card. Insgesamt also eher ein moderner Briefbeschwerer denn eine produktive Maschine. Zumal ein Laptop, der für permanenten Netzanschluß konzipiert ist eher absurd wirkt.
Trotzdem mag ich ihn nicht wegwerfen. Er funktioniert. Also sollte sich wohl Etwas finden lassen, um ihn wieder sinnvoll einzusetzen.
Ursprünglich lief auf dem Rechner Windows 98. Das war träge. Und instabil. Also sollte ein anderes, möglichst quelloffenes Betriebssystem dem Rentner neues Leben einhauchen. Aus dem Rudel der Minimal-Distributionen habe ich mich für Damn Small Linux1 entschieden. Die Installation auf diesem Laptop war eine ziemliche Fummelei, trotz der ausführlichen Tutorials und How-Tos im DSL-Wiki2 und im DSL-Forum3, allerdings lag das weniger an der Dokumentation als an der widerspenstigen Hardware. Damit nicht jeder diese Ochsentour auf sich nehmen muß schreibe ich hier mal zusammen, wie ich zum Ziel gekommen bin.
Read MoreFriday, June 29. 2007
Selbsttest
Monday, June 25. 2007
Digital ist besser, oder?
Ein oberflächlicher und schrecklich ungenauer Test ergab, das die Box sich im Betrieb ungefähr 8 MBit konstanten Datenstrom gönnt, das reicht für einen MPEG2 Stream inklusive AC3 oder DTS bei DVD-üblicher Qualität. Das Bild entsprach in etwa dem, was auch über DVB-S zu sehen ist. In unregelmäßigen Abständen verlor das Bild jedoch die Farbe und war dann mit einem Interferenzmuster überzogen, ungefähr so, wie ein NTSC-Bild auf einem PAL-TV aussieht. Grob geschätzt unterschlug der Empfänger die Hälfte der Zeit alles Bunte und zeigte ein nostalgisch-schwarz/weißes Bild. Im Übergang zwischen den Zuständen kam es immer wieder zu grün und rot eingefärbtem Geflacker, anscheinend waren einzelne Bilder vollfarbig eingefärbt. Neben dem nervenden Stroboskop-Effekt ist das für Epilepsie-Gefährdete wohl keine schöne Sache.
Um mal nachzuschauen, ob die Box dazu ein paar Einstellungen hat (TV-Format, Datenrate,...) machte ich mich auf ins Menü. Lange Jahre mußte ich warten, aber gestern war es dann soweit. Ich habe das erste Heimelektronik-Gerät gefunden, das ich nicht auf Anhieb bedienen konnte. Die Box reagiert unglaublich träge auf Fernbedienungseingaben die nicht Lautstärke- oder Kanaländerung betreffen. Der EPG erscheint nach ungefähr fünf Sekunden. Wer jetzt glaubt, mit den Pfeiltasten der Fernbedienung im EPG blättern zu können: Falsch gedacht. Drei Tastendrücke und geschätzte 20 Sekunden später fand ich mich in der Detailansicht der aktuell laufenden Sendung, aber den Weg dorthin habe ich hinterher nicht mehr nachvollziehen können.
Der EPG selbst (zumindest der Teil, den ich gesehen habe) entspricht dem über DVB-S. Leider macht die zu kleine Schrift, die in allen Menüseiten verwandt wird, das Lesen anstrengend. Ich hätte gerne weitere Möglichkeiten, die das Gerät sicher bietet, ausprobiert. Die Benutzerführung und mangelnde Zeit machten das aber unmöglich.
Der anscheinend einzige Vorteil, den IPTV bietet, ist der Zugriff auf Video-on-Demand-Angebote, die natürlich direkt über die Fernbedienung aufgerufen werden können. Allerdings bin ich mangels durchdachter Bedienmöglichkeiten nicht mal soweit gekommen, mir eine Übersicht über das Angebot zeigen zu lassen. Nur den aktuell als Top-Titel beworbenen Film hätte ich bestellen können. Wenn der symptomatisch für den Rest des Angebots steht würden die von mir wohl nie die 2,99 € für den Abruf bekommen.
Ich hatte leider keine Gelegenheit, den Netzverkehr der Box zu analysieren, kann also nicht sagen, was an Daten zurück an den Anbieter geht. Allein wegen der dauerhaften Netzverbindung und den Möglichkeiten benutzerbezogene Daten zu erheben schließt sich für mich ein IPTV-Angebot völlig aus. Hinzu kommt die in diesem Fall unbedienbare, schrecklich langsame Set-top-Box und die Übertragungsfehler. Warten wir mal ab, was sich da noch so tut.




