Ein neues Spielzeug, fein fein. Ein Toshiba Satellite M30x-122. Das mitgelieferte XP home, wer braucht das? Und weil ich schon lange was Neues ausprobieren wollte, sollte diesmal Ubuntu, genauer Kubuntu drauf. Laut einer halben handvoll Erfahrungsberichte im Netz sollte das zumindest mal funktioniert haben. Und Kubuntu 8.04 gibt's auch mit KDE 4. Das wären dann gleich drei neue Spielzeuge.
Kubuntu 8.04 mit KDE 4 läßt mich aber nicht. Die Installation läuft problemlos. Der Systemstart auch. Im Login-Bildschirm dauert's dann maximal zehn Sekunden, bis der Rechner einfriert. Der Mauszeiger läßt sich zwar noch bewegen, ansonsten reagiert aber nur noch die Einschalttaste, wenn man sie lange genug drückt. Eine kurze Websuche ergab leider nichts passendes. Na gut, versuchen wir's dann mal mit der als "rock solid" angepriesenen Variante mit KDE 3.5.
Die Installation verläuft mal wieder problemlos. Anmelden geht diesmal. Aber nur 800x600 Punkte? Und das auf einem 16:10-Display? Das ist häßlich. Dummerweise habe ich den Testmodus für den X-Server nicht gefunden, habe also mutig mal die gewünschte Auflösung und Hardware eingestellt. Das war ein Fehler. Es gibt zwar noch so was wie ein Bild, aber die visuelle Information reicht nicht mal, um die Anmeldemaske zu identifizieren. Im "Recovery Mode" gibt es neben der Option, zur Root-Shell zu kommen, auch den Punkt "Fix x-server". Der macht auch was, die Anmelde-Maske geht wieder. Und stürzt mit den gleichen Symptomen wie die KDE 4-Version ab.
Die Logs geben leider nichts her. Das google auch nicht. Das war's für mich also erst Mal mit (K)ubuntu. Die Suse 10.3 läuft nämlich auf Anhieb sauber und mein Spieltrieb ist erschöpft.